Samsung hat den Titanrahmen des letztjährigen Flaggschiffs beim Galaxy S26 Ultra durch Aluminium ersetzt. Diese Änderung löste viele Diskussionen über die Langlebigkeit aus. Der YouTuber PBKreviews hat das Smartphone seinem standardisierten Drop-Test-Protokoll unterzogen, um zu sehen, wie sich das neue Material schlägt.
Was ist dieses Jahr anders?
Neben dem Wechsel des Rahmenmaterials weist das S26 Ultra im Vergleich zum Galaxy S25 Ultra abgerundetere Ecken und eine exponiertere Kamera-Insel auf. Samsung verwendet weiterhin Corning Gorilla Armor 2 für das Display und Gorilla Glass Victus 2 für die Rückseite. Diese Schutzschichten bleiben gegenüber der Vorgängergeneration unverändert.
Ergebnisse des Drop-Tests
Der erste Sturz auf Beton hinterließ sichtbare Schäden am linken Rahmen, das Display blieb jedoch intakt. Der zweite Sturz verlief folgenschwerer: Das Glas vor dem 5-fach-Teleobjektiv riss. Nach dem dritten Sturz war das Glas der Kameralinse komplett zertrümmert. Der Rahmen wies zudem weitere Kratzer und Dellen auf.

Insgesamt zeigte das S26 Ultra etwas stärkere Schäden als sein Vorgänger. Dennoch blieb das Smartphone nach allen drei Stürzen voll funktionsfähig. Der Aluminiumrahmen absorbiert Stöße anders als Titan, was sich in den Testergebnissen widerspiegelt.
Erkenntnisse aus dem Teardown
PBKreviews veröffentlichte auch ein Teardown-Video des S26 Ultra. Das interne Layout sieht fast identisch mit dem des Vorjahresmodells aus, was angesichts der Designphilosophie von Samsung nicht überrascht. Der Demontageprozess entspricht weitgehend dem des S25 Ultra.
Der Teardown zeigt, dass Samsung mehr Wärmeleitpaste um das Motherboard herum aufgetragen hat. Zudem wurde die Vapor Chamber überarbeitet – sie behält die ursprüngliche Größe bei, hat aber eine leicht veränderte Form zur besseren Wärmeableitung.

Das Galaxy S26 Ultra erhält zusätzliche Wärmeleitpaste um das Motherboard und eine neu gestaltete Vapor Chamber
Reparierbarkeits-Score
Das S26 Ultra erhielt von PBKreviews eine Reparierbarkeits-Bewertung von 9/10. Dies entspricht exakt der Punktzahl des S25 Ultra. Diese konsistente Bewertung bedeutet, dass Werkstätten und DIY-Enthusiasten einen ähnlich einfachen Zugang für Akkuwechsel oder Displayreparaturen erwarten können.
Für Käufer, die zwischen Aluminium und Titan abwägen, deutet der Drop-Test darauf hin, dass das S26 Ultra etwas Robustheit gegen Gewichtsersparnis und Kostenvorteile eintauscht. Das Gerät übersteht typische Stürze, wobei der Kameraschutz ein erwähnenswerter Schwachpunkt bleibt.